
Anwendungen mit Trockeneisstrahlen & Trockeneisproduktion
Die Trockeneisreinigung sorgt für maximale Betriebszeit, da keine Anlagenteile demontiert werden müssen und Ausfallzeiten deutlich reduziert werden. Sie kommt vollständig ohne Chemikalien aus und ist im Gegensatz zu Sandstrahlen oder Bürsten nicht abrasiv. Das Verfahren ist in seiner Anwendung besonders umweltfreundlich, da keine zusätzlichen Abfälle entstehen – das Trockeneis löst sich rückstandslos in Luft auf. Dank der kompakten, mobilen Ausrüstung können auch große Anlagen direkt vor Ort gereinigt werden. Zudem eignet sich die Trockeneisreinigung ideal für sensible Bereiche wie elektrische Anlagen oder Produktionsumgebungen, in denen Wasser, Sand oder andere Reinigungsmittel nicht eingesetzt werden dürfen, etwa in der Lebensmittelindustrie.
Unsere Systeme lassen sich flexibel an die Anforderungen unterschiedlichster Industrien anpassen – von der Automobil- bis zur Lebensmittelindustrie. Das Ergebnis: maximale Reinigungsleistung, minimale Stillstandzeiten und nachhaltige Prozesse ohne Chemie.
Trockeneis ist die feste Form von CO2. Es hat eine Temperatur von -79°C. Kohlendioxid (CO2) ist bei Raumtemperatur und unter atmosphärischem Druck nicht flüssig. Deshalb schmilzt Trockeneis nicht (es ist „trocken“), sondern es sublimiert – das bedeutet, dass das CO2 bei Wärme direkt von einem festen in einen gasförmigen Aggregatzustand übergeht.
Zur Trockeneisreinigung wird allgemein Trockeneisgranulat mit einem Durchmesser von 3 mm, sogenannte Pellets, eingesetzt.
Zur Kühlung und für Catering-Zwecke empfehlen wir Sticks mit einem Durchmesser von 10 oder 16 mm.
Trockeneispellets bestehen aus flüssigem CO₂, das in einem Druckbehälter gelagert wird. Wenn sich das flüssige CO₂ ausdehnt bildet es Schnee. Dieser Schnee wird gepresst und mithilfe einer Matritze zu Pellets mit dem entsprechenden Durchmesser gepresst. Die Anlage, die die Pellets produziert, wird Pelletierer genannt.
Die Trockeneispellets werden in gut isolierten Behältern aufbewahrt und transportiert. Qualitativ hochwertige Behälter beschränken die Verdampfung der Pellets auf wenige Prozent pro Tag.
Die Trockeneisreinigung, die auch als kryogenische Reinigung bekannt ist, ist eine Strahltechnik ähnlich dem Sandstrahlen, bei der feste CO2 oder Trockeneispellets verwendet werden. Beim Auftreffen der Pellets auf die Oberfläche verdampfen sie zu CO₂ und erhöhen ihr Volumen um den Faktor 700. Aufgrund dieser Ausdehnung wird das zu entfernende Material angehoben und vom Basismaterial getrennt. CRYONOMIC® produziert täglich Trockeneisstrahlgeräte und exportiert diese weltweit.
Die Trockeneisreinigung, die auch als kryogenische Reinigung bekannt ist, ist eine Strahltechnik ähnlich dem Sandstrahlen, bei der feste CO2 oder Trockeneispellets verwendet werden. Beim Auftreffen der Pellets auf die Oberfläche verdampfen sie zu CO₂ und erhöhen ihr Volumen um den Faktor 700. Aufgrund dieser Ausdehnung wird das zu entfernende Material angehoben und vom Basismaterial getrennt. CRYONOMIC® produziert täglich Trockeneisstrahlgeräte und exportiert diese weltweit.
Im Vergleich zu chemischer Reinigung, Sandstrahlen, Hochdruckreinigung oder mechanischem Bürsten bietet das Trockeneisstrahlen entscheidende Vorteile – insbesondere dort, wo Sauberkeit, Materialschonung und minimale Stillstandzeiten gefragt sind.
Bei der chemischen Reinigung entstehen flüssige Rückstände und kontaminierte Abwässer, die aufwendig aufgefangen und entsorgt werden müssen. Zudem besteht das Risiko von Materialangriffen oder chemischen Reaktionen. Das Sandstrahlen arbeitet stark abrasiv. Es trägt nicht nur Verschmutzungen, sondern häufig auch Material ab und kann empfindliche Oberflächen beschädigen. Zusätzlich entsteht erheblicher Sekundärabfall durch Strahlmittel und gelöste Partikel. Die Hochdruckreinigung benötigt große Mengen Wasser. Dieses dringt in Anlagen, Elektrik oder Lager ein und hinterlässt Feuchtigkeit, die zu Korrosion oder langen Trocknungszeiten führen kann. Auch das mechanische Bürsten ist kontaktintensiv, verursacht Abrieb und erreicht schwer zugängliche Bereiche oft nur unzureichend.
Trockeneisstrahlen hingegen arbeitet vollständig trocken und rückstandsfrei. Die Pellets sublimieren beim Aufprall – sie gehen also direkt vom festen in den gasförmigen Zustand über. Es bleibt kein Wasser, kein Strahlmittel und kein zusätzlicher Abfall zurück. Entfernt werden ausschließlich die gelösten Verunreinigungen.
CO₂-Kreislaufnutzung
Das für das Trockeneisstrahlen eingesetzte CO₂ wird in Deutschland nicht eigens für Reinigungszwecke produziert. Es stammt überwiegend als Nebenprodukt aus industriellen Prozessen – beispielsweise aus der Düngemittel-, Bioethanol- oder Chemieproduktion – und würde andernfalls in die Atmosphäre abgegeben werden.
Für die Herstellung von Trockeneis wird dieses bereits vorhandene CO₂ aufgefangen, gereinigt und weiterverwendet. Das Verfahren setzt somit kein zusätzlich produziertes Kohlendioxid frei, sondern nutzt vorhandene Ressourcen im Sinne einer Kreislaufwirtschaft. Trockeneisstrahlen verursacht daher keine zusätzlichen CO₂-Emissionen, sondern basiert auf der sinnvollen Weiterverwertung industrieller Abgase.
Nutzen Sie die Vorteile von CRYONOMIC® Trockeneisstrahlmaschinen und entfachen Sie die Reinigungskraft von Trockeneis.
Nutzen Sie die Vorteile von CRYONOMIC® Pelletieren und nutzen Sie die vielfältigen Vorteile von Trockeneis als Kühlmittel.
Trockeneis ist die feste Form von CO₂. Es hat eine Temperatur von –79 °C. Bei atmosphärischem Druck verflüchtigt es sich zu CO₂-Gas. Es wird „Trockeneis” genannt, weil es kein Wasser enthält. Für die Trockeneisreinigung wird meist Trockeneis in Form von Granulat mit einem Durchmesser von 3 mm, sogenannten Pellets, verwendet.
Die Trockeneisreinigung ist eine Strahltechnik, die dem Sandstrahlen ähnelt. Die Verwendung von Trockeneispellets als Strahlmittel hat zwei Vorteile.
Die Verunreinigungen können fest, zähflüssig oder flüssig sein (Farbe, Kohlenstoffablagerungen, Klebstoff, Fett, Zucker, Tinte, Schmutz usw.). Feste Verunreinigungen werden beim Strahlen weggeblasen und fallen in der Nähe zu Boden. Zähflüssige oder flüssige Verunreinigungen werden durch die Strahlkraft gelöst und nach vorne gezogen. Der Bediener kann die Verunreinigungen in eine bestimmte Richtung lenken. In bestimmten Fällen werden die Verunreinigungen kontrolliert mit einem Absaugsystem entfernt.
Trockeneispellets werden aus flüssigem CO₂ hergestellt, das in einem Drucktank gelagert wird. Bei der Expansion des flüssigen CO₂ bildet sich Schnee. Dieser Schnee wird komprimiert und durch eine Extruderplatte extrudiert, wodurch die endgültigen Abmessungen der Pellets entstehen. Die Anlage, in der die Pellets hergestellt werden, wird als Pelletierer bezeichnet.
Trockeneis-Pellets werden in gut isolierten Behältern gelagert und transportiert. Bei hochwertigen Behältern beträgt die Verdunstung der Pellets nur wenige Prozent pro Tag. Das bedeutet, dass Trockeneis in unseren gut isolierten Behältern bis zu einer Woche lang gelagert werden kann.
Die Vorteile des Trockeneisstrahlens gegenüber anderen Strahlverfahren mit Sand oder Gitter sind:
Zeitersparnis
Leistungsstark, aber weniger aggressiv
Umweltfreundlich
• Keine Dekontamination oder Entsorgung von Strahlmitteln erforderlich
Die Vorteile der Reinigung vor Ort und die Verdampfung des Strahlmittels machen die Trockeneisreinigung in folgenden Branchen/Anwendungsbereichen besonders effektiv:
Allgemeine Wartung von Maschinen und Produktionslinien
Automobil- und Luftfahrtindustrie
Kunststoff- und Gießereiindustrie
Sonstiges
Es gibt drei Kategorien von Anwendungen, für die die Trockeneisreinigung nicht die richtige Technik ist:
An der Oberfläche des Grundmaterials findet eine gewisse lokale Abkühlung statt. Die Abkühlung übersteigt jedoch selten -40 °C unter der Ausgangstemperatur, da nur eine kleine Menge Eis innerhalb kurzer Zeit auf dieselbe Stelle gesprüht wird.
Trockeneisstrahlen reinigt immer schneller, wenn das Grundmaterial heiß ist (höherer Thermoschock). Erfahrungen bei der Reinigung heißer Formen zeigen, dass das Trockeneisstrahlgerät 2- bis 3-mal schneller arbeitet und die Abkühlung keinen Schaden verursacht.
Optional Pelletier, Lagertank für flüssiges CO₂
Ja, die CRYONOMIC®-Blasgeräte sind speziell für den Einsatz mit Werkstattluft ausgelegt, jedoch müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein.
Typische Werkstattluft wird mit 5 bis 7 bar geliefert. Dieser Druck ist für viele Anwendungen ausreichend. Es muss ein ausreichender Luftstrom zur Verfügung stehen. Bei 6 bar verbrauchen die COB-Geräte 1 bis 3 m 3/min, je nach Pistolen- und Düsentyp. Der COMBI mit der größten Pistole verbraucht bis zu 10 m³/min, aber in diesem Fall wird auch die Geschwindigkeit deutlich erhöht. Werkstattluft ist in den meisten Fällen trocken. Eine Trocknung bis zu einem Taupunkt von 0 °C ist in den meisten Fällen ausreichend. Eine Trocknung bis -20 °C ist optimal.
Um die volle Leistung der leistungsstärksten CRYONOMIC®-Geräte nutzen zu können, empfiehlt ARTIMPEX einen ölfreien Schraubenkompressor, der 6 bis 12 m³ pro Minute bei 6 bis 12 bar liefert. Eine Trocknung bis zu einem Taupunkt von 0 °C ist in den meisten Fällen ausreichend. Eine Trocknung bis -20 °C ist optimal. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Das Strahlen mit einem Druck von 6 bar kann Geräusche von bis zu 115 dB verursachen. Wenn der Druck und das Luftvolumen erhöht werden, um die Reinigungsleistung zu verbessern, steigt auch der Geräuschpegel. Mit geräuschreduzierenden Düsen ist ein leiseres Strahlen mit 6 bar möglich, allerdings verringert sich dadurch auch die Reinigungsgeschwindigkeit. Der Bediener muss einen Gehörschutz tragen. In großen Produktionsbereichen werden häufig Schallschutzkabinen um die Reinigungskabine herum eingesetzt.
Der Bediener sollte einen Gehörschutz, Schutzkleidung, Handschuhe und eine Schutzbrille tragen. Der Bediener sollte sich der Auswirkungen von 16. Welche Sicherheitsaspekte sind bei Trockeneisstrahlsystemen zu beachten? Der Bediener sollte einen Gehörschutz, Schutzkleidung, Handschuhe und eine Schutzbrille tragen. Der Bediener sollte sich der Auswirkungen von CO₂ auf den menschlichen Körper bewusst sein.
Je nach der am CRYONOMIC®-Gerät eingestellten Pellet-Rate werden beim Reinigungsprozess zwischen 20 kg/h und 105 kg/h feste Pellets in CO₂-Gas umgewandelt. Dies bedeutet, dass für den Bediener und anderes Personal während der Reinigung eine ausreichende Belüftung und Frischluftzufuhr gewährleistet sein muss, um den CO₂-Gehalt unter dem MAK-Wert von 0,5 % (5000 ppm oder 9,1 g/m³) zu halten. Bei Arbeiten in einem luftdichten Raum wird die Verwendung eines CO₂-Detektors empfohlen, der bei Konzentrationen von über 3000 ppm CO₂ Alarm auslöst (akustischer Alarm, Abschaltung der Geräte usw.).
| Vergleich | CRYONOMIC®Trockeneisreinigung | Sandstrahlen | Chemisch | Hochdruck | Scheuern / Bürsten |
|---|---|---|---|---|---|
| Zeitersparnis | |||||
| Reinigung des Produktionsumfeldes | |||||
| Keine Demontage des zu reinigenden Objekts | |||||
| Kurze oder keine Produktionsstops | |||||
| Schnelle Reinigung | |||||
| Nachhaltigkeit | |||||
| Generiert keinen weiteren Abfall | |||||
| Kein Gebrauch von aggressiven Chemikalien | |||||
| Keine Lärmemission | |||||
| Weitere Vorteile | |||||
| Wenig oder keine Oberflächenbeschädigung | |||||
| Anwendbar in der Lebensmittelindustrie | |||||
| CO₂-Pellets sind nicht elektrisch leitend | |||||